Sooo lange haben wir drauf gewartet und nun können die normalsterblichen, weiblichen Wesen wieder aufatmen. Es heißt Magertrend ade! Kurven, Hintern und Brüste sind wieder angesagt und so setzen nicht nur die Designer auf ihren Laufstegen neue Trends im Bezug auf den "Körperumfang" sondern richten auch ihre Mode gezielt darauf aus. Karl Lagerfeld, Viktor & Rolf, John Galliano und Sonia Rykiel: Sie sind sich alle einig! Weite Mäntel mit breiten Schultern, Marlenehosen, Röcke und Kleider sind angepasst auf die Weiblichkeit!
Nathalie Rykiel, Chefdesignerin bei Sonia Rykiel, interpretiert den Trend dann endlich auch alltagstauglich. Lässige Anzüge mit Blazern im Herrenstil und Marlenehosen sind Teile, in denen sich sowohl Vollweiber als auch dünne Damen wohl fühlen werden.
Selbst Karl Lagerfeld, eigentlich ein großer Verfechter der Size Zero, besann sich für die neue Chanel-Kollektion auf die alten Werte des berühmten Labels. Gründerin Coco Chanel befreite nämlich mit weiten Kleidern ohne Taille Anfang der 20er die Damenwelt von ihren lästigen Korsetts. Beim Anblick der A-linienförmigen Kleider mit Fellsaum, der lässigen Bouclé-Blazer und Egg-Shape-Mäntel wird auch die moderne Chanel-Frau aufatmen.
Und wir sagen DANKE zum Kurventrend und es lebe die Weiblichkeit. ;)
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Dienstag, 16. März 2010
Mittwoch, 13. Mai 2009
Dick-chic-Trend?
Die Rubens-Figur steht vor einem Revival: Mollig und selbstbewusst statt dürr und wenig widerstandsfähig ist angesagt - der Hype um die füllige US-Sängerin Beth Ditto sind Anhaltspunkte dafür.
International gilt die 28-Jährige Beth Ditto als Verkörperung des neuen Dick-Chics. Die - pardon - wirklich fette Frontfrau der Punk- Band The Gossip saß schon bei Modeschauen des dürren Modeschöpfers Karl Lagerfeld oder bei Stella McCartney und Jean Paul Gaultier in der ersten Reihe. Bei Fashionshows wurde sie gelobt für ihre offene Art, die ein Bekenntnis zu mangelnder Körperhygiene und lesbischer Liebe einschließt. Die selbstbewusste XXL-Sängerin zieht sich bei Konzerten gerne aus und zeigt stolz ihren Schwabbelbauch. Am 21. Mai tritt sie in Mannheim, am 22. in Berlin und am 23. in Köln auf.
Wer möchte heutzutage mit "Perfektion" belästigt werden?
Großbritannien: Menschen mit "Normalo-Körpern" feiern dort, wo Statistiken zufolge eine der dicksten Bevölkerungen überhaupt lebt, Erfolge. In der Casting-Show "Britain's Got Talent" war erst der Amateur-Tenor Paul Potts erfolgreich und in diesem Jahr wurde die mollige Schottin Susan Boyle gefeiert - beides Typen, die jeweils mindestens drei Magermodels aufwiegen.
Hungerhaken ade?
Trotzdem: Size-Zero-Models haben immer öfter null Aufträge. Seit der spektakulären Verbannung von Magermodels bei Modeschauen in Madrid 2006 setzt sich eine Abkehr von allzu Dünnen durch. Auf den Laufstegen der Modemetropolen führen wieder öfter Frauen mit Normalmaßen die Designerstücke vor. Und selbst wenn sich nicht alle Veranstalter zu einem Magermodel-Verbot durchringen konnten: Verharmloser wie Karl Lagerfeld, der einst behauptete "Natürlich gibt es Mädchen, die sehr dünn sind, aber man darf nicht vergessen, dass sich der Knochenbau geändert hat", scheinen die Definitionshoheit verloren zu haben.

International gilt die 28-Jährige Beth Ditto als Verkörperung des neuen Dick-Chics. Die - pardon - wirklich fette Frontfrau der Punk- Band The Gossip saß schon bei Modeschauen des dürren Modeschöpfers Karl Lagerfeld oder bei Stella McCartney und Jean Paul Gaultier in der ersten Reihe. Bei Fashionshows wurde sie gelobt für ihre offene Art, die ein Bekenntnis zu mangelnder Körperhygiene und lesbischer Liebe einschließt. Die selbstbewusste XXL-Sängerin zieht sich bei Konzerten gerne aus und zeigt stolz ihren Schwabbelbauch. Am 21. Mai tritt sie in Mannheim, am 22. in Berlin und am 23. in Köln auf.
Wer möchte heutzutage mit "Perfektion" belästigt werden?
Großbritannien: Menschen mit "Normalo-Körpern" feiern dort, wo Statistiken zufolge eine der dicksten Bevölkerungen überhaupt lebt, Erfolge. In der Casting-Show "Britain's Got Talent" war erst der Amateur-Tenor Paul Potts erfolgreich und in diesem Jahr wurde die mollige Schottin Susan Boyle gefeiert - beides Typen, die jeweils mindestens drei Magermodels aufwiegen.
Hungerhaken ade?
Trotzdem: Size-Zero-Models haben immer öfter null Aufträge. Seit der spektakulären Verbannung von Magermodels bei Modeschauen in Madrid 2006 setzt sich eine Abkehr von allzu Dünnen durch. Auf den Laufstegen der Modemetropolen führen wieder öfter Frauen mit Normalmaßen die Designerstücke vor. Und selbst wenn sich nicht alle Veranstalter zu einem Magermodel-Verbot durchringen konnten: Verharmloser wie Karl Lagerfeld, der einst behauptete "Natürlich gibt es Mädchen, die sehr dünn sind, aber man darf nicht vergessen, dass sich der Knochenbau geändert hat", scheinen die Definitionshoheit verloren zu haben.
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